Tabu - Eigentum des Lehrers

Kapitel 1 - Mobbing

 

Müde öffnete Sarah die Augen und sah sich verschlafen um. Die Kette an ihrem Fußgelenk schepperte, als sie sich bewegte, was sie daran erinnerte, dass sie noch bei ihrem Herrn war.

Ein Blick auf die Uhr weckte sie völlig und sie stöhnte entsetzt auf, es war bereits kurz nach acht.

So schnell sie konnte, streifte sie die Decke ab und sprang auf. Ihr Herr bestand darauf, dass sie auf dem Boden vor dem Bett schlief, wenn sie bei ihm war. Außerdem kettete er sie immer mit einer langen Kette an.

„Peter, bitte wach auf, ich bin schon wieder zu spät“, rief sie und rüttelte an dem schlafenden Mann.

„Spinnst du? Es ist gerade mal acht“, zischte er sie an und schlug mit der Hand nach ihr.

„Schließ die Kette auf, ich müsste bereits seit zwanzig Minuten in der Schule sein“, befahl sie ihm ärgerlich und wich ihm aus, als er erneut nach ihr schlug.

Endlich setzte er sich auf und sah sie giftig an.

„Über deinen Ton mir gegenüber müssen wir noch mal reden. Mach dich auf eine saftige Strafe am Wochenende gefasst“, knurrte er, dann rollte er sich aus dem Bett und öffnete das Schloss an ihrer Kette.

Ohne ein weiteres Wort streifte Sarah die Fessel ab, schnappte sich ihre Sachen und verschwand im Bad. Sie würde so oder so zu spät kommen und beim Schwimmen durfte sie wegen der Striemen, die Peter ihr letzte Nacht verpasst hatte, auch nicht mitmachen.

Während sie unter der Dusche stand, überlegte sie, was sie ihrem Lehrer auftischen sollte. Eine Magen-Darm-Grippe hatte sie letzte Woche erst gehabt und ihre Periode konnte sie nicht zwei Mal in einem Monat vorschieben. So langsam gingen ihr die Ausreden aus.

Dabei war sie es selbst schuld, sie wusste genau, dass ihr Herr sich nicht an Absprachen hielt und trotzdem ließ sie sich immer wieder überreden ihn zu treffen. Mit einem leisen Seufzer stellte sie das Wasser ab und hüllte sich in ein Badetuch.

Peter war ein brutaler Arsch, aber sie hasste die Einsamkeit mehr als die Schmerzen, die er ihr zufügte. Ab und zu gab es auch die Momente, in denen er sie in die Arme nahm, ihr Halt gab und ganz selten bekam sie das Gefühl wertvoll zu sein.

Missmutig rieb sie über ihren unförmigen Körper. Sie war nie wirklich schlank gewesen, doch seit dem tödlichen Unfall ihrer Eltern im letzten Jahr, stopfe sie Süßigkeiten in sich hinein und es gab niemanden, der sie aufgehalten hätte.

Ihre Eltern hinterließen ihr genug Geld, um ohne große Sorgen zu überleben. Ebenso besaß sie einen Führerschein und ein Auto, aber das alles war nichts gegen die Einsamkeit, die sie in sich fühlte.

Schnell föhnte sie ihre halblangen, braunen Haare, damit sie zum Gymnasium fahren konnte. Normalerweise hätte sie letztes Jahr die Schule abgeschlossen, doch wegen der tragischen Geschehnisse fiel sie durch die Prüfungen. Es lag nicht daran, dass sie dumm oder faul gewesen wäre, ihr wurde zu dem Zeitpunkt einfach alles egal.

Auf dem Schülerparkplatz bekam sie natürlich kein Parkplatz mehr und so vergeudete sie wertvolle Zeit, um ihr Auto irgendwo abzustellen. Allerdings gab ihr das die Gelegenheit ihre arroganteste Miene aufzusetzen und ihre Schilde hochzufahren.

Ihr Sportlehrer Herr Olsen war gleichzeitig ihr Stammkursleiter und Englischlehrer. Sie konnte sich sein Gesicht bereits vorstellen, weil sie wieder mal zu spät kam und eine Entschuldigung vorlegte, die sie auch noch selbst geschrieben hatte.

Sie atmete tief aus und machte sich dann auf zur Schwimmhalle. Es nutzte nichts, mehr Zeit zu schinden, wenn alles gut ging, würde sie in knapp sechs Monaten hier fertig sein.

Patrick Olsen sah die Liste seiner Schüler erneut durch und runzelte die Stirn. Sarah Amberg fehlte schon zum achten Mal, was ihn sehr nachdenklich stimmte. Die junge Frau musste im letzten Jahr viel verkraften, aber falls sie so weitermachte, fiel sie ein zweites Mal durch das Abitur.

Die Tür schlug zu und er blickte auf, eine Zornesfalte im Gesicht, irgendwie hatte er damit gerechnet, dass Sarah zu spät kam, wieder mal.

„Entschuldigung, mein Auto ist nicht angesprungen. Außerdem kann ich nicht teilnehmen, weil ich meine Periode habe“, murmelte sie und drückte ihm einen Zettel in die Hand, den sie im Wagen schnell geschrieben hatte.

Sie hoffte, dass es ihm nicht auffiel, dass sie diese Ausrede diesen Monat schon einmal benutzt hatte.

„Na Gott sei Dank bleibt uns der Anblick von dir im Badeanzug erspart“, schrie Martin rüber, der gerade vorbei schwamm.

Sarah zuckte zusammen, dann tat sie so, als ob sie ihn nicht gehört hätte, doch in ihren Augen blitzte es verletzt auf.

„Pass auf, was du sagst, Martin“, wies Patrick ihn zurecht.

„Was denn, Herr Olsen? Keiner will sie fast unbekleidet sehen“, antwortete der Schüler mit einem abschätzigen Grinsen.

„Hier in meinem Unterricht wird niemand gemobbt! Ist das klar?“, rief der Sportlehrer ihm zu.

„Wir sprechen uns nach der Stunde Sarah“, damit deutete er auf einen Platz, an dem sie die Doppelstunde verbringen sollte.

Ohne eine Antwort warf sie ihre Tasche in eine Ecke und ließ sich auf diese Bank fallen. Viel schlechter konnte dieser Morgen doch gar nicht anfangen.

Patrick sah Martin erneut warnend an, dann beschloss er die Klasse so zu beschäftigen, dass sie nicht mehr an diese Aussage dachte. Sie waren eben noch dumme Kinder, die nicht wussten, was sie mit solchen Hänseleien anrichteten.

Sarah streifte ihren schwarzen Mantel ab und lehnte sich zurück, müde schloss sie die Augen, während ihre Klassenkameraden ihre Bahnen zogen. Gerne hätte sie sich ihnen angeschlossen, aber mit den frischen Striemen, die sie Peter verdankte, kam es natürlich nicht in Frage.

„Wie wäre es, wenn du eine kurze Abhandlung darüber schreibst, warum man pünktlich zum Unterricht erscheinen sollte? In Englisch“, forderte Patrick sie auf.

Es war klar, dass er ihr keinen Vorschlag unterbreitete, sondern dass es sich um eine ziemlich genaue Anweisung handelte. Am liebsten hätte sie die Augen einfach geschlossen gehalten, nur traute sie sich das nicht.

„Ich habe ihnen doch erklärt, dass mein Auto nicht angesprungen ist. Außerdem gibt es niemanden, der mich morgens liebevoll weckt und zur Schule bringt“, stieß sie bitter hervor, dabei sah sie den Lehrer an.

Patrick hielt ihrem Blick stand und schüttelte ganz leicht den Kopf.

„Das weiß ich. Trotzdem ist es kein Freifahrtschein jeden Mittwoch zu spät zu kommen“, damit drehte er sich wieder zu seiner Klasse um.

Mitleid war das Letzte, was Sarah im Augenblick half und er würde ihr keinen Gefallen tun, wenn er zuließ, dass sie weiterhin so nachlässig war. Außerdem konnte er spüren, dass sie ihn anlog.

Seufzend holte sie einen Block und einen Stift aus der Tasche und begann mit der Abhandlung, dabei sah sie ihn einen Moment bitterböse an. Natürlich gab es für jemanden wie sie kein Mitgefühl. Dicke, ungeschminkte junge Frauen, wie sie brauchten eben nicht auf Verständnis von Männern wie Herrn Olsen zu hoffen.

Immer noch mit ihrem Selbstmitleid beschäftigt musterte sie den Sportlehrer, der eine Jogginghose und ein T-Shirt trug. Er war schlank, mit den Muskeln an der richtigen Stelle, schwarze Haare, eine flotte Kurzhaarfrisur und eindringliche blaue Augen. Man konnte wirklich ehrlich behaupten, dass er sehr gut aussah.

Energisch verdrängte sie diese Überlegungen, es war kindisch von ihrem Lehrer zu schwärmen, außerdem brauchte sie jemanden, der es verstand sie zu führen. Peter kam ihr in den Sinn und sie seufzte leise, zu gerne hätte sie sich von ihm getrennt, aber dann wäre sie ganz alleine gewesen.

Ihr Herr war fast fünfzig, ziemlich beleibt und mit einer großen Portion Arroganz ausgestattet. Über Gefühle musste sie sich bei ihm keine Gedanken machen, sie lebten beide nur ihre Neigung aus, dabei kam er meistens mehr auf seine Kosten, als sie.

Als ein schriller Pfiff vom Becken her ertönte, riss Sarah sich zusammen und fing mit ihrer Abhandlung an. Englisch stellte für sie kein Problem dar, auch wenn sie das Thema gewaltig nervte. Es war nicht ihre Schuld, aber sie konnte ihrem Lehrer unmöglich sagen, was genau hinter ihrer Verspätung steckte.

Während sie missmutig einige Gründe aufschrieb, warum man besser pünktlich zum Unterricht kam, nahm sie sich wieder einmal vor, sich nicht mehr mit Peter zu treffen. Obwohl sie nicht wusste, wie lange er dieses Mal brauchte, bis er sie zu einer weiteren Session überredete.

Endlich kletterten ihre Klassenkameraden aus dem Becken, Sarah riss den Zettel aus dem Block und klemmte ihren Stift zwischen die Seiten. Schnell schob sie den Schreibblock in ihre Tasche, zerrte den Reißverschluss zu und wollte Herrn Olsen wortlos stehen lassen, doch der schüttelte nur leicht mit dem Kopf.

„Du weißt genau, dass ich mit dir sprechen muss“, bemerkte er ruhig.

Genervt verdrehte sie die Augen, dann sah sie ihn trotzig an.

„Ich habe die Abhandlung geschrieben, und da Sie nur mit mir reden, weil Sie dazu gezwungen sind, sollten wir es uns gleich sparen“, damit hielt sie ihm den Zettel hin.

„Setz dich“, befahl der Lehrer leise und deutete auf einen Platz hinter dem Lehrerpult, an dem er die Eintragungen ins Kursbuch vornahm.

Mit einem hörbaren Seufzer ließ sie sich auf die Bank fallen, das Blatt immer noch in der Hand und sah ihn auffordernd an.

Endlich nahm er ihre Abhandlung und zerknüllte sie in der Faust.

„Ich weiß, dass du gut in Englisch bist, aber kannst du mir mal sagen, wie ich dich in Sport benoten soll? Von zehn Stunden warst du acht Mal krank oder unpässlich. Außerdem gibt es Tampons, schon mal gehört?“, wies er sie ärgerlich zurecht.

Beschämt zuckte sie zusammen, sie wollte jetzt bestimmt nicht mit ihrem Lehrer über Tampons reden oder über die Gründe, warum sie selten am Sportunterricht teilnahm.

Patrick stand direkt vor ihr und sah sie eindringlich an. Auf keinen Fall würde er sie mit dieser billigen Ausrede davon kommen lassen, denn hier stimmte irgendetwas nicht.

„Die Dinger vertrage ich aber nicht“, brachte sie leise hervor, was sollte sie auch sonst sagen.

Müde fuhr er sich durch die strubbeligen, schwarzen Haare, dann setzte er sich neben sie.

„Willst du das Abitur nicht bestehen?“, erkundigte er sich besorgt.

Gleichgültig zuckte sie mit den Schultern, im Moment war es ihr wirklich egal, ob sie bestand oder nicht. Was machte es denn für einen Unterschied? Irgendeinen Job würde sie schon bekommen, selbst wenn sie es jetzt versiebte.

Ungeduldig packte er sie an den Oberarmen und drehte sie so, dass sie ihn ansehen musste. Er konnte nicht zulassen, dass sie ihren Abschluss so wegwarf.

„Verdammt Sarah, du bist doch nicht dumm. Willst du wirklich alles wegwerfen, weil du dich nicht bemühst, aus diesem Loch herauszukommen?“, wollte er eindringlich wissen.

„Da für Sie bereits feststeht, dass ich mich nicht anstrenge, brauchen wir nicht weiter zu reden“, zischte sie ihm zu.

Es war nicht fair, dass er sie so einschätzte, denn sie kämpfte jeden Tag gegen diese Einsamkeit an. Jeden Morgen zwang sie sich, aufzustehen und sich ihren Mitschülern zu stellen. Sie ließ die gehässigen Bemerkungen über ihre Figur, das hämische Flüstern hinter ihrem Rücken und auch die kleinen Attacken über sich ergehen. Oft genug flog ihre Tasche durch den Gang oder jemand versteckte ihren Autoschlüssel.

In ihren Augen sah er die Enttäuschung über seine Fehleinschätzung, aber er wollte sie aus der Reserve locken.

„Wehr dich, wenn ich dich unfair behandele“, verlangte er leise.

Sarah drehte nur den Kopf weg. Wieso sollte sie gegen ihn gehen? Er war doch eh stärker, außerdem war es nicht von Belang, wie er sie einschätzte.

Langsam ließ er ihre Arme los und packte sanft ihr Kinn, um sie zu zwingen ihn anzusehen.

„Ich werde keine weiteren Entschuldigungen von dir akzeptieren, klar? Und falls du jemanden zum Reden brauchst, weißt du, wo du mich findest“, teilte er ihr ruhig mit.

Spöttisch sah sie ihn an, unterdrückte allerdings einen Kommentar, es brachte nichts, zu diskutieren. Natürlich war er als Lehrer verpflichtet seine Hilfe anzubieten, aber sie verzichtete lieber auf etwas, was man ihr nur unter Zwang gab.

„Ich meine es ernst, wenn du ein Problem hast, helfe ich dir gerne“, betonte Patrick noch einmal, damit ließ er sie los.

Ohne ein weiteres Wort packte Sarah ihre Tasche und verließ die Schwimmhalle. Schnell drängte sie sich an ihren Klassenkameraden vorbei, ohne auf irgendeine Bemerkung einzugehen und sah erst auf, als sie auf dem Schulhof stand.

Es war verdammt kalt und die frische Luft tat ihr gut. Einen Moment lang atmete sie einfach nur tief durch, dann schüttelte sie die Hoffnung ab, dass Herr Olsen es wirklich ehrlich gemeint hatte.

Martin und seine Kumpel rempelten sie an, während sie sich den Weg ins Hauptgebäude bahnten.

„Wenn so dicke Figuren hier rumstehen, muss man regelrecht Slalom laufen“, rief er hämisch.

Sie gönnte ihm nicht mal einen Blick, er war ein Idiot und würde es bleiben. Das Gelächter seiner Freunde ließ sie ebenso ohne einen Kommentar über sich ergehen, dabei dachte sie erleichtert daran, dass sie diese Mistkerle in der nächsten Stunde nicht ertragen musste.

Die Klingel ermahnte sie, sich zu beeilen, damit sie zur Deutschstunde nicht auch noch zu spät kam. Im Deutschleistungskurs waren sie nur mit fünfzehn Leuten, die Sarah meistens kaum beachteten.

Diesen Kurs liebte sie, zumal alle Schüler sich wirklich für Literatur interessierten. In dem Raum saß sie am Rand, genau wie überall und ließ niemanden an sich heran, aber sie fühlte sich hier nicht ständig bedroht.

Im Moment nahmen sie Goethes Faust durch und sie hoffte, dass die Interpretation dieses Buches eine der Abituraufgaben werden würde.

Die Stunde verging sehr schnell und zu ihrem Leidwesen mussten sie zur Pause raus, wo Martin mit seinen Freunden bereits auf sie wartete.

Kaum hatte sie das Gebäude verlassen, standen die vier Jungs auch schon vor ihr.

„Ein Wunder, dass sie dir nicht die Rechnung für die kaputten Stühle geben“, bemerkte Martin gehässig.

Sarah sah ihn nur gelangweilt an, sie kannte diese Attacken zur Genüge und nahm sich fest vor, keine Miene zu verziehen.

„Bist du stumm geworden? Oder redest du nicht mehr mit uns?“, wollte jetzt Joachim wissen.

Die anderen grinsten bösartig und warteten ab, ob ihr Anführer sie aufforderte mitzumachen.

Patrick sah die kleine Gruppe, als er über den Pausenhof auf das Hauptgebäude zulief, und runzelte die Stirn. Er konnte sich schon denken, was dort vor sich ging. Die Jungs aus dieser Clique waren selbst im Unterricht schwer unter Kontrolle zu bekommen und einige seiner Kolleginnen fürchteten sich regelrecht vor ihnen.

Einen Augenblick überlegte er, ob er Sarah helfen sollte, doch dann betrat er das Gebäude und beobachtete die Szene aus der Aula. Solange es nicht eskalierte, brachte es nichts sie in Schutz zu nehmen, diese Früchtchen würden sich anschließend an ihr rächen.

Er sah, wie die vier Jungs auf die junge Frau einredeten, die verzweifelt versuchte, eine teilnahmslose Miene aufrecht zu halten. Er bemerkte allerdings ebenso, dass sie die Bemerkungen trafen. Ein Gefühl, dass er gerne als Mitleid eingestuft hätte, keimte in ihm auf, aber er wusste, dass es sich nicht um Mitleid handelte.

Martin stieß hart gegen Sarahs Schulter, als sie immer noch nicht antwortete.

„Du fettes Schwein glaubst wohl, dass du was Besseres bist oder?“, fauchte er zornig.

Einen ganz kurzen Augenblick schloss sie die Augen, um ihre Fassung nicht zu verlieren, denn vor diesen Mistkerlen zu heulen, kam für sie nicht in Frage.

„Wenn ich die Vermutung hätte, dass du intelligent genug bist, um zu verstehen, was ich sage, würde ich antworten“, bemerkte Sarah hochmütig.

Schnell gab sie ihm einen Stoß und drängte sich an ihm vorbei.

Martin sah ihr verdutzt hinterher, bisher ertrug sie alles, was er von sich gab. Zum ersten Mal hatte sie sich gewehrt.

„Sollen wir sie zurückholen?“, wollte Jörg wissen.